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Formicarium Nr. 1

Ameisen faszinierten mich bereits als kleiner Bub und seit einer ALF-Folge im Fernsehen vor vielen Jahren wusste ich auch, dass man sie als Haustiere halten kann. Aber erst im Frühjahr 2001 wurde ich tatsächlich ein Ameisenfarmer.

Unter einem Stein im Grazer Lechwald fanden meine Tochter Salima, meine Frau und ich ein starkes Volk der Roten Gartenameise (Myrmica rubra). Wie alle Knotenameisen besitzen die Arbeiterinnen einen Giftstachel, den sie durchaus zu gebrauchen pflegen, wenn jemand ihr Volk domestizieren möchte. Unter Schmerzen schafften wir es dennoch, das Nest mitsamt Königin und Brut auszuheben. Daheim kam das Volk in das vorbereitete Formicarium.

Die Tiere lebten sich schnell ein und gewöhnten sich bald an die Helligkeit im Nest. Die Königin legte fleißig Eier, die Brut gedieh, und bald tauchten die ersten Geschlechttiere auf, aber seht euch dazu die Bilder an. Im darauf folgenden Jahr, vor einem längeren Urlaub im Juli 2002, entließen wir das Volk wieder in die Natur.


Ameisenfarm

Bild links Eine Myrmica rubra-Arbeiterin bei ihrer Hauptbeschäftigung im Nest, dem emsigen Nixtun. Es ist übrigens eine Mär, dass Ameisen sowie auch Bienen stets fleißig sind. Zugegeben, die Aussenarbeiter haben schon etwas Stress, aber in der Geborgenheit des Nests - und da weilt der weitaus größte Teil des Volks - können sie mit ihren Energien hervorragend haushalten. Bild rechts Unser Ameisiversum aus der Vogelperspektive. In einem mit Gips ausgegossenen Kunststoffbottich liegt im Westen das Gipsnest, im Süden der Futterberg, darauf eine 10 Groschen Münze mit einem Tropfen Honig, und nordnordöstlich davon ein Wasserschälchen. Für das körperliche und seelische Wohlbefinden sorgte die damals fünfjährige Salima. So finden wir im Osten ein Reck (rot/gelb), ein rotes Sofa sowie einen Fernseher mit den Programmen Ameisendoku, Fußball und Teletubbies. Im Norden gibt es noch eine güldne Stupa.

Bild links Das Gipsnest. Der Wassergraben links im Bild wird regelmäßig mit Wasser gefüllt, dadurch bleibt das Nest feucht so wie es die Tierchen lieben. Die eigentlichen Nestkammern sind durch Gänge verbunden und von einer Plexiglasscheibe abgedeckt. Einige "Dunkelkammern" sind hier mit Mühle-Steinen bedeckt. Bild rechts Eine gut gefüllte Brutkammer.

Bild links Arbeiterinnen im Nest versorgen ihre kleinen Schwestern. Bild rechts Das letzte Stadium vor dem Erwachsensein verbringen Knotenameisen als Nacktpuppen, die bereits die späteren Augen und Gliedmaßen erkennen lassen. Die Puppen von Schuppenameisen wie Waldameisen oder Wegameisen (das sind die in eurer Küche!) sehen ganz anders aus, aber darüber wird mal eine andere Bildergeschichte berichten.

Bild links Ihre Majestät, die Königin! Dies ist das größere Tier links vorne und ist stets umgeben von ihrer Hofschar. Bild rechts Ein Männchen. Ende Mai/Anfang Juni (2001) tauchte erstmals dieses geflügelte Geschlechtstier im Nest auf.

Bild Mahlzeit! Eine Dörrobstmotte wir zum Nest geschleppt.


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Empfehlenswerte Literatur

Die hier vorgestellten Bücher über Ameisen (und ihre Verwandschaft) hab ich selber zu Hause und ich kann sie allesamt wärmstens empfehlen. Nur anstatt des englischsprachigen Originals "Journey to the Ants" hab ich die vergriffene deutsche Ausgabe "Ameisen - Die Entdeckung einer neuen Welt" von Hölldobler und Wilson. Die Bestimmungsbibel "Ameisen - bestimmen, beobachten" von Seifert ist leider auch vergriffen.

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Übrigens, wir heißen Vinckensteiner und nicht Vinckenstein, Finckensteiner, Finckenstein, Vinkensteiner, Vinkenstein, Finkensteiner und schon gar nicht Finkenstein.

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